0

Titel und Artikelmerkmale

suchen und finden

Beim Finden hat vieles mit der Art des suchen zu tun. Wenn es nun darum geht, gefunden zu werden, dann sind entsprechende Angaben wichtig.

Suchen vs. Finden – Teil 2

In erster Linie ist es überhaupt von entscheidender Bedeutung, das man sein Produkt, das gefunden werden soll, greifbar für Such-Algorithmen macht.

Auf das System eBay bezogen bedeutet dies eine Konzentration auf 2 Bereiche im Verkaufsformular oder alternativ in Ihrer Drittanbieter Software. Egal wo, Sie müssen einen Titel für Ihr eingestelltes Produkt vergeben. Genauso wie Sie nach Merkmalen für diesen Artikel gefragt werden.

Titel und Artikelmerkmale

Diese beiden Bereiche sind die einzigen, die ein Such-Algorithmus (aus)lesen kann. Hier müssen Sie alles unterbringen, das für ein finden nötig ist. Betrachten Sie diese beiden Bereiche also zusammenhängend.

Am effektivsten ist es sogar, Sie füllen zuerst alle möglichen vorhandenen Merkmale aus und wissen so, was nicht mehr in den Titel muss.

Der Unterschied der Bereiche liegt in der Möglichkeit beim Titel individuelle Eintragungen machen zu können. Wobei im Bereich der Artikelmerkmale, anhand der Kategorie in der Sie ein Produkt einstellen, ganz spezifische typische Eigenschaften abfragt werden.

Diese typischen Eigenschaften sind oft auch die entsprechenden Merkmale, die links auf der Suchergebnisseite, zur Filterung aller Ergebnisse angeboten werden. Wer will schon 22.000 Treffer checken? Was viele hierbei übersehen, ist einfach die Tatsache der fehlenden Angaben.

Beispiel: Sie verkaufen T-Shirts & geben unter den Artikelmerkmalen nicht an, das diese aus 100% Baumwolle sind, weil das für Sie logisch ist. Der potenzielle Käufer der die Suchergebnisse von T-Shirt daher nach Baumwolle filtert, wird Ihre T-Shirts nicht angezeigt bekommen.

Fehlende Angaben verursachen fehlende Käufer!

Je mehr Angaben Sie zu Ihrem Artikel machen können, um so besser greifen Algorithmen diesen immer wieder auf. Daraus ergibt sich, dass Angaben klug verteilt werden müssen. Doppelte Angaben führen nicht zu doppelten Anzeigen.
Wer also ein blaues T-Shirt verkauft, die Farbe in den Merkmalen zum Artikel angegeben hat, ein entsprechendes Bild hochgeladen hat, muss nicht noch in den Titel einfügen “T-Shirt blau”.

Es sind zwar nur 4 Buchstaben, aber diese können Sie für andere Angaben verwenden. Diese ist schon an anderer Stelle vermerkt. Kein besonders gutes Beispiel, aber es geht um das dahinter stehende Prinzip, wie man einen Artikel möglichst greifbar für Suchmaschinen macht. Ihre Einsparungen summieren sich und viele Angaben haben mehr als 4 Buchstaben.

Doch an einer wesentlichen Frage kommen Sie am Ende (nachdem genug Platz geschaffen wurde) nicht vorbei. Was gibt der potenzielle Käufer in seine Suche ein um möglichst direkt zu Ihrem Artikel zu kommen? Ja, daraus ist eine Wissenschaft gemacht worden.
Dennoch, kommt man mit einfachen Mitteln sehr weit. Da gibt es technisch gesehen einige Tools. Es gibt aber auch Beobachtung und zuhören.

Technische Tools versuchen letztlich nur den Menschen “nach zu empfinden”. So gesehen erklärt sich auch, warum manche Schreibweisen von Begriffen nichts mehr mit Rechtschreibung oder einer Fremdsprache zu tun haben müssen. Ein Treffer beim verwendetem Schlagwort, hilft sich weit oben zu platzieren. Eine Maschine bewertet nicht die Rechtschreibung, nur die Zeichenfolge. Stimmt diese, wertet sie den Treffer.

Titel und seine Gestaltung

Lassen Sie dabei grundsätzlich von Aneinanderreihungen großer Buchstaben ab und unbedingt von Sonderzeichen, zu denen alle Satzzeichen “(.!?*#~”/’ etc.)” ebenfalls gehören. Wenn Sie trotzdem davon nicht lassen können, geben Sie der Suchmaschine eine Chance all das, was diese nicht lesen kann, einfach zu überspringen. Lassen Sie vor & nach Sonderzeichen ein Freizeichen.
Am Besten, setzen Sie diesen Teil einfach ans Ende vom Titel. Denn beim ersten nicht überspringbarem, unlesbaren Zeichen, hören die meisten Algorithmen auf den weiteren Inhalt auszulesen.

“NEU!!!” am Anfang eines Titels stehen zu haben, ist nicht clever. Abgesehen von der Tatsache, das der Artikelzustand Neu bereits vergeben wurde und Sie im Titel auch noch für diesen Hinweis 6 statt 3 Zeichen verwenden. Auffallen ist ja ok.
Doch wenn durch die Absicht auffallen zu wollen, letztlich diese Methode gegen eine universelle, weit verbreitete Anzeigemöglichkeit arbeitet, wo liegt dann der Nutzen für Sie?

Was kann in den Titel rein?

Wer nicht so der Typ ist, seine Umwelt zu beobachten, der kann auf zahlreiche technische Tools zurück greifen. Wie das bei Technik üblich ist, sind englische Sprachkenntnisse von Vorteil. Es gibt aber inzwischen vieles auch in unserer Sprache. Hier werden Sie viel analysieren.

In jedem Fall werden Sie sich etwas mit dem Auseinandersetzen müssen damit Sie verstehen, wie diese Tools zu bedienen sind.

Hier finden Sie einige klasse Tools mit kurzen Anmerkungen dazu gelistet. Google selbst, als meist genutzte Suchmaschine, bietet natürlich seinen Keyword-Planer inzwischen auch in deutsch an. Doch dieser wird für kleinere Kunden kastriert. Also nicht unbedingt die erste Wahl für Sie. Probieren Sie suggestit.de aus. Zu einem Keyword werden Ihnen der Reihe nach, die häufigsten anderen im Zusammenhang genutzten Wörter ausgegeben.

Keywordtool.io generiert für jeden Suchbegriff mehrere hundert Keywords und basiert mal nicht auf Google. Allerdings ist dieses Tool auf englisch. Wer ähnliche Begriffe, die zum Angebot passen finden will, kann auch auf alt bewährte Mittel, wie den openthesaurus.de zurück greifen.

Zusammengefasst

Erfolg hat immer auch etwas mit Reaktionsgeschwindigkeit auf veränderte Bedingungen zu tun.

Ein Artikel der 45 Zeichen im Titel & nur 3 Artikelmerkmale aufweisen kann, (die dann auch noch “nicht zutreffend” für EAN oder Produktnummer & “markenlos” für Marke ist) kann nur schlecht gefunden werden!

Ein Artikel mit 73 Zeichen im Titel & 8 Merkmalen, inklusive EAN, Marke & Produktnummer Angaben ist wesentlich besser auffindbar, wird öfter angezeigt und genau deswegen auch in der selben Zeit öfter verkauft. Vorausgesetzt, die entsprechenden Angaben zum Produkt sind nicht alle doppelt & dreifach hinterlegt. Das bringt gar nichts.


Suchen vs. Finden
– Artikelserie –

Teil 1Zusammenhänge kennen & Erwartungen erfüllen

facebooktwittergoogle plus
[whatsapp]


Leave a Reply